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Eine star­ke indus­tri­el­le Basis treibt die Wirt­schaft

Die Erfolgs­for­mel

Der Mär­ki­sche Kreis ist eine der erfolg­reichs­ten und bedeu­tends­ten Indus­trie­re­gio­nen in Deutsch­land. Die hier behei­ma­te­ten klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men haben nicht nur den natio­na­len Markt erobert, son­dern sind auch inter­na­tio­nal auf vie­len Kon­ti­nen­ten erfolg­reich.

Doch im Zeit­al­ter der Dienst­leis­tungs- und Wis­sens­ge­sell­schaft galt eine star­ke Rol­le der Indus­trie nicht immer als erfolg­ver­spre­chend. In vie­len Län­dern und Regio­nen ist die indus­tri­el­le Basis deut­lich geschrumpft. Die Stär­kung des Dienst­leis­tungs­sek­tors war und ist nach wie vor häu­fig ein zen­tra­ler Bau­stein wirt­schafts­po­li­ti­scher Stra­te­gi­en. Regio­nen, die auf Dienst­leis­tun­gen gesetzt haben, wur­den häu­fig als zukunfts­ori­en­tier­ter ange­se­hen. Doch spä­tes­tens seit der Finanz­kri­se 2008/2009 hat sich die­se Ein­schät­zung wie­der rela­ti­viert. Inzwi­schen benei­den vie­le die hei­mi­sche Wirt­schaft um ihr star­kes indus­tri­el­les Rück­grat. 

Die im Fol­gen­den skiz­zier­ten Indi­ka­to­ren sind ein Beleg für die Erfolgs­sto­ry der „Indus­trie­re­gi­on im Grü­nen“, die die klas­si­schen Indus­trie­stand­or­te schon längst abge­hängt hat. Außer­halb der Regi­on wird der Mär­ki­sche Kreis jedoch nicht sel­ten immer noch unter dem Blick­win­kel alter Kli­schees gese­hen: schö­ne Erho­lungs­land­schaf­ten, Tou­ris­mus und Land­wirt­schaft.

Indus­trie und Dienst­leis­tung

Ein wei­te­rer Indi­ka­tor, der die Schlüs­sel­rol­le der hei­mi­schen Indus­trie unter­streicht, ist die Brut­to­wert­schöp­fung. Etwa 48 Pro­zent trägt das Pro­du­zie­ren­de Gewer­be ohne Bau­ge­wer­be dazu bei. Betrach­tet man die­se Kenn­zah­len über einen län­ge­ren Zeit­raum, fin­den zwar Anteils­ver­schie­bun­gen statt, gleich­wohl kann von einem Bedeu­tungs­ver­lust der Indus­trie nicht die Rede sein. Die Indus­trie stirbt nicht aus, son­dern sie ver­än­dert sich. Als Antrei­ber und Impuls­ge­ber strahlt ihre Bedeu­tung auf die übri­gen Bran­chen aus. Denn das Ver­hält­nis von Indus­trie- und Dienst­leis­tungs­sek­tor ist kom­ple­men­tär. Das eine ersetzt nicht das ande­re, son­dern sie benö­ti­gen sich gegen­sei­tig.

Kom­ple­xe Sys­te­me im Bereich der Bahn­in­fra­struk­tur von Voss­loh oder fluid­tech­ni­sche Kom­po­nen­ten von STAUFF in Wer­dohl, mecha­tro­ni­sche Lösun­gen von Kos­tal in Lüden­scheid oder inter­na­tio­nal aus­ge­zeich­ne­te Pre­mi­um­ar­ma­tu­ren von Dorn­bracht in Iser­lohn sind ein Ergeb­nis des Zusam­men­spiels von Indus­trie und Dienst­leis­tung, von For­schung, Ent­wick­lung, Pro­duk­ti­on, Design, Mar­ke­ting, Ver­trieb und Logis­tik. Aller­dings bil­det sich die­ser Pro­zess nicht in der amt­li­chen Sta­tis­tik ab.

Bran­chen­stär­ke

Metall­erzeu­gung und Metall­be­ar­bei­tung

Ein Blick auf die Indus­trie­struk­tur zeigt die his­to­risch gewach­se­ne star­ke Domi­nanz der Metall­erzeu­gung und Metall­be­ar­bei­tung. Auch im Jahr 2017 prä­gen z. B. die Her­stel­ler von Schmie­de­tei­len, Ble­chen, Draht­wa­ren, Schrau­ben, Ver­bin­dungs­ele­men­ten, Stanz­ar­ti­keln, Dreh- und Fräs­tei­len etc. das wirt­schaft­li­che Gesche­hen. Sie haben eines gemein­sam: in hohem Maße belie­fern sie die Auto­mo­ti­ve-Indus­trie.

Als Quer­schnitts­bran­che und Tech­no­lo­gie­füh­rer gehört der Maschi­nen­bau mit 152 Betrie­ben und etwa 8.800 Beschäf­tig­ten eben­falls zu den prä­gen­den Wirt­schafts­zwei­gen. Eine genaue Betrach­tung der ein­zel­nen Geschäfts­be­rei­che zeigt Schwer­punk­te in den Berei­chen Werk­zeug­ma­schi­nen für die Metall­be­ar­bei­tung, Maschi­nen für die Metall­erzeu­gung, Walz­werk­ma­schi­nen und Gieß­ma­schi­nen, Arma­tu­ren sowie Son­der­ma­schi­nen­bau und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik.

Elek­tro­tech­nik

Ergänzt wird das inno­va­ti­ve Bran­chen­spek­trum durch die Elek­tro­tech­ni­sche Indus­trie. Spit­zen­pro­duk­te aus dem Bereich der Archi­tek­tur­be­leuch­tung der Lüden­schei­der Licht­fa­brik ERCO, kom­ple­xe und desi­gnori­en­tier­te Lösun­gen aus der Elek­tro­in­stal­la­ti­ons­tech­nik von Unter­neh­men wie Busch-Jae­ger oder Jung aus Schalks­müh­le sind in der gan­zen Welt im Ein­satz. Gemein­sam mit Unter­neh­men aus der Sani­tär­bran­che und der Sicher­heits­tech­nik bil­den sie ein ein­zig­ar­ti­ges Kom­pe­tenz­feld im Bereich der intel­li­gen­ten Gebäu­de­tech­nik.

Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung

Ein wei­te­res star­kes Stand­bein der Regi­on ist die Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung. Die Viel­falt und Inno­va­ti­ons­kraft der Bran­che ist beein­dru­ckend. So wer­den die hei­mi­schen Pro­duk­te aus Kunst­stoff für den Auto­mo­bil­sek­tor eben­so gefer­tigt, wie etwa für die Medi­zin, die Gebäu­de­tech­nik, die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on oder den Bereich der Wei­ßen Ware.

inha­ber­ge­führt und stark
Unab­hän­gig von der hier skiz­zier­ten Indus­trie­struk­tur ist vor allem ein Phä­no­men kenn­zeich­nend. Es sind ins­be­son­de­re inha­ber­ge­führ­te Betrie­be, in denen die Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nicht nur die Mehr­heit der Antei­le hal­ten, son­dern auch die Geschäf­te lei­ten. Hin­zu kommt, dass es sich vor allem um klei­ne­re Fir­men han­delt. Von den etwa 1.800 Unter­neh­men im Ver­ar­bei­ten­den Gewer­be haben fast 1.500 weni­ger als 50 Beschäf­tig­te; ledig­lich 15 Betrie­be beschäf­ti­gen mehr als 500 Mit­ar­bei­ter. Vie­le von ihnen haben sich her­aus­ra­gen­de Stel­lun­gen in ihren Märk­ten erar­bei­tet und tra­gen mit ihren Best­leis­tun­gen zur Stär­ke des Indus­trie­stand­orts bei. So gibt es im Mär­ki­schen Kreis 39 Unter­neh­men, die gemes­sen an ihren inter­na­tio­nal abge­setz­ten Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen, an der Umsatz­hö­he oder auch der tech­no­lo­gi­schen Domi­nanz als Welt­markt­füh­rer bezeich­net wer­den kön­nen.
For­schung, Ent­wick­lung, Tech­no­lo­gie­trans­fer
Die star­ke Stel­lung in den tech­no­lo­gie­in­ten­si­ven Indus­trie­zwei­gen geht mit einer leis­tungs­fä­hi­gen For­schungs- und Tech­no­lo­gie­trans­fe­rin­fra­struk­tur ein­her.

Mit mehr als 14.000 Stu­die­ren­den in 55 Stu­di­en­gän­gen im Bache­lor- und Mas­ter­be­reich und acht Fach­be­rei­chen ist die Fach­hoch­schu­le Süd­west­fa­len eine der grö­ße­ren ihrer Art in Nord­rhein-West­fa­len. An den fünf Stand­or­ten Hagen, Iser­lohn, Mesche­de, Soest und Lüden­scheid wer­den qua­li­fi­zier­te Fach- und Füh­rungs­kräf­te vor allem in den Berei­chen Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, Natur­wis­sen­schaf­ten, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Betriebs­wirt­schaft für den hei­mi­schen Arbeits­markt aus­ge­bil­det.

Für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­neh­men ist der Trans­fer tech­no­lo­gi­schen Wis­sens in markt­fä­hi­ge Pro­duk­te rele­vant. Im Kern geht es dar­um, Ergeb­nis­se aus For­schung und Ent­wick­lung zügig in wett­be­werbs­fä­hi­ge Güter und Dienst­leis­tun­gen umzu­set­zen. Tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung erhal­ten die Unter­neh­men durch das Kunst­stoff-Insti­tut in Lüden­scheid. Gegrün­det 1988 und getra­gen durch einen Ver­ein als Haupt­ge­sell­schaf­ter mit über 300 Mit­glie­dern bie­tet das Insti­tut mit her­vor­ra­gen­der Labor­aus­stat­tung indus­trie­ori­en­tier­te For­schungs­pro­jek­te auf dem umfas­sen­den Gebiet der Kunst­stoff­tech­nik, Prüf- und Ana­ly­se­dienst­leis­tun­gen sowie ein pra­xis­ori­en­tier­tes Aus- und Wei­ter­bil­dungs­pro­gramm.

Als Part­ner für Unter­neh­men der Kalt­mas­siv- und Blech­um­for­mung unter­stützt das eben­falls in Lüden­scheid ansäs­si­ge Insti­tut für Umform­tech­nik die Bran­che bei Werk­stoff­un­ter­su­chun­gen, Bau­teil­prü­fun­gen und Scha­dens­ana­ly­sen. For­schungs­pro­jek­te im eige­nen Tech­ni­kum sowie Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men im Aus­bil­dungs­zen­trum run­den das Dienst­leis­tungs­an­ge­bot ab.

Ursprüng­lich als An-Insti­tut der dama­li­gen Mär­ki­schen Fach­hoch­schu­le im Jahr 1989 gegrün­det, bie­tet die Lüden­schei­der DIAL GmbH welt­weit ein brei­tes Pro­dukt- und Dienst­leis­tungs­spek­trum für Gebäu­de­tech­nik und Licht an. Das Ange­bot umfasst Soft­ware­lö­sun­gen für Licht­pla­ner, ein umfang­rei­ches Semi­nar­an­ge­bot zu den The­men­be­rei­chen Licht­pla­nung, Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Archi­tek­tur und Gebäu­de-Sys­tem-Design. Abge­run­det wird das Leis­tungs­an­ge­bot durch Licht­mes­sun­gen sowie Prü­fun­gen und Tests in akkre­di­tier­ten Labo­ren.

Beglei­tet wird der tech­no­lo­gi­sche Struk­tur­wan­del im Mär­ki­schen durch wei­te­re Insti­tu­te und Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men. Dazu gehö­ren das Werk­zeug­bau-Insti­tut Süd­west­fa­len in Hal­ver und die bei­den Iser­loh­ner Insti­tu­te für Instand­hal­tung und Kor­ro­si­ons­schutz­tech­nik sowie für Ent­sor­gung und Umwelt­tech­nik.

Mit Blick auf den demo­gra­fi­schen Wan­del hat sich bereits im Jahr 1993 die GGT Deut­sche Gesell­schaft für Geron­to­tech­nik® mbH in Iser­lohn gegrün­det. Die GGT ist der gemein­nüt­zi­ge Kom­pe­tenz­trä­ger für Indus­trie, Han­del und Hand­werk im Wachs­tums­markt 50plus. Mit einem attrak­ti­ven Ange­bot zur erfolg­rei­chen Erschlie­ßung die­ses Markt­seg­men­tes ver­folgt sie dabei den Ansatz von „Lebens­qua­li­tät in allen Lebens­pha­sen“ durch genera­tio­nen­ge­rech­te Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen. Das Leis­tungs­spek­trum reicht von der Markt­for­schung über die Pro­dukt­ent­wick­lung sowie Wei­ter­bil­dung bis zur Ver­triebs­un­ter­stüt­zung und Öffent­lich­keits­ar­beit für alle Märk­te im demo­gra­fi­schen Wan­del. Die GGT arbei­tet pra­xis­nah und markt­ori­en­tiert an der Schnitt­stel­le zwi­schen allen Wirt­schafts­be­tei­lig­ten und den Kon­su­men­ten und bringt als Impuls­ge­ber unter­schied­lichs­te Akteu­re und Bran­chen zusam­men.

Nicht zuletzt enga­giert sich die Gesell­schaft zur Wirt­schafts- und Struk­tur­för­de­rung im Mär­ki­schen Kreis (GWS) im Bereich der Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­för­de­rung. Um Unter­neh­men einen schnel­le­ren und direk­ten Zugang zu den rich­ti­gen Ansprech­part­nern aus For­schung und Hoch­schul­land­schaft zu ermög­li­chen, hat die GWS gemein­sam mit den Indus­trie- und Han­dels­kam­mern Arns­berg und Hagen, den Wirt­schafts­för­de­rungs­ein­rich­tun­gen der Krei­se HSK und Soest, der FH Süd­west­fa­len und der Hoch­schu­le Hamm-Lipp­stadt den „Trans­fer­ver­bund Süd­west­fa­len“ gegrün­det. Tech­no­lo­gies­couts ver­mit­teln Kon­tak­te zwi­schen Wirt­schaft und Wis­sen­schaft, mode­rie­ren Tech­no­lo­gie­pro­jek­te und leis­ten damit einen erfolg­rei­chen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit der hei­mi­schen Wirt­schaft. Allein seit 2010 wur­den über 110 Tech­no­lo­gie­pro­jek­te mit Unter­neh­men umge­setzt.

Die hier skiz­zier­ten Ein­rich­tun­gen sind ein Beleg dafür, dass der Struk­tur­wan­del im Mär­ki­schen Kreis durch geziel­te Ange­bo­te der Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­för­de­rung beglei­tet wird. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft ist ein erfolg­ver­spre­chen­der Ansatz, um Inno­va­ti­ons­po­ten­zia­le zu ent­fal­ten.

Infra­struk­tur
Eine viel­sei­ti­ge Wirt­schaft braucht eine viel­sei­ti­ge Infra­struk­tur. Im Mär­ki­schen Kreis ist bei­des vor­han­den. Die Regi­on pro­fi­tiert von der beson­de­ren Lage­gunst inner­halb Süd­west­fa­lens und zu den Zen­tren an Rhein und Ruhr. Zwei Auto­bah­nen ver­bin­den die Regi­on mit den gro­ßen Bal­lungs­räu­men in Nord­rhein-West­fa­len und dar­über hin­aus.

Mit den Flug­hä­fen Dort­mund (30 km), Köln/Bonn (70 km), Düs­sel­dorf (80 km) und Paderb orn/Lippstadt (90 km) sowie den Anbin­dun­gen an den Schie­nen­fern­ver­kehr via Hagen, Dort­mund oder Sie­gen ste­hen wei­te­re Anknüp­fungs­punk­te an das über­re­gio­na­le Ver­kehrs­netz zur Ver­fü­gung.

Eine weit ent­wi­ckel­te und ste­tig wach­sen­de Infra­struk­tur weist der Mär­ki­sche Kreis auch in den Berei­chen Bil­dung und For­schung auf. Seit lan­gem wer­den hier nicht nur Waren, son­dern wird auch Wis­sen auf beson­ders kur­zen Wegen trans­por­tiert. Viel­fach arbei­ten Unter­neh­men inten­siv mit den Hoch­schu­len der Regi­on zusam­men.

Kom­pe­ten­te Unter­stüt­zung bei der Kon­takt­ver­mitt­lung erhal­ten Unter­neh­men der Regi­on über den Trans­fer­ver­bund Süd­west­fa­len, der aktiv Koope­ra­tio­nen zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft för­dert. Zudem sind die ansäs­si­gen Fir­men als Arbeit­ge­ber für die zahl­rei­chen Absol­ven­ten der umlie­gen­den Hoch­schu­len sehr gefragt.

Fach­kräf­te

Die Ver­sor­gung der hei­mi­schen Wirt­schaft mit qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten und jun­gen Nach­wuchs­kräf­ten ist längst zu einem The­ma der hei­mi­schen Wirt­schafts­för­de­rung gewor­den. Mit dem bewil­lig­ten För­der­pro­jekt „Zukunft.Pflege – Fach­kräf­te sichern im Gesund­heits­we­sen“ hat die GWS gemein­sam mit der agen­tur mark eine wich­ti­ge bran­chen­be­zo­ge­ne Initia­ti­ve gestar­tet.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.agenturmark.de

Ein wei­te­res Vor­ha­ben, wel­ches sich im Rah­men der Lan­des­in­itia­ti­ve Fach­kräf­te­si­che­rung noch in der Antrags­pha­se befin­det, greift die Situa­ti­on in der Metall- und Kunst­stoff­bran­che auf und soll in 2013 gemein­sam mit der SIHK, den Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, der agen­tur mark und dem Kunst­stoff­in­sti­tut in Lüden­scheid gestar­tet wer­den.

Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­bör­se „Kar­rie­re im MK“

Ergänzt wer­den die Akti­vi­tä­ten der GWS im Bereich Fach­kräf­te durch die gemein­sa­me Orga­ni­sa­ti­on der Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­bör­se „Kar­rie­re im MK“. Die Bör­se wird in inter­kom­mu­na­ler Koope­ra­ti­on der Städ­te Iser­lohn, Hemer, Men­den und Bal­ve sowie der GWS vor­be­rei­tet und durch­ge­führt. 

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.karriere-im-mk.de

STAND­ORT

ZAH­LEN. DATEN. FAK­TEN.

Men­schen sind im Mär­ki­schen Kreis sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt.

%

der Men­schen arbei­ten in einem der zahl­rei­chen Unter­neh­men des ver­ar­bei­ten­den Gewer­bes.

%

der Arbeit­neh­mer im Mär­ki­schen Kreis sind in der Her­stel­lung von Metall­erzeug­nis­sen beschäf­tigt.

Betrie­be behei­ma­tet der Wirt­schafts­stand­ort Mär­ki­scher Kreis ins­ge­samt.

und mehr Betrie­be im Mär­ki­schen Kreis gehö­ren dem ver­ar­bei­ten­den Gewer­be an.

Men­schen leben in den ins­ge­samt 15 Städ­ten und Gemein­den im Mär­ki­schen Kreis.

und mehr Hand­werks­be­trie­be sind im Mär­ki­schen Kreis ange­sie­delt.

Men­schen sind in einem der Hand­werks­be­trie­be des Mär­ki­schen Krei­ses beschäf­tigt.

Städ­te und Kom­mu­nen bie­ten attrak­ti­ve Stand­or­te für Unter­neh­men im Mär­ki­schen Kreis.

VOR­BIL­DER

BEST PRAC­TICE AUS DEM MÄR­KI­SCHEN KREIS

ERFOLGS­STO­RIES

Der Mär­ki­sche Kreis ist eine der erfolg­reichs­ten und bedeu­tends­ten Indus­trie­re­gio­nen in Deutsch­land. Die hier behei­ma­te­ten klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men haben nicht nur den natio­na­len Markt erobert, son­dern sind auch inter­na­tio­nal auf vie­len Kon­ti­nen­ten erfolg­reich.

Bal­ve Opti­mum

Von Pfer­den auf Bau­ern­hö­fen und selbst­ge­bau­ten Hin­der­nis­sen zur Top-Adres­se im inter­na­tio­na­len Pfer­de­sport.

 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Das Bal­ve Opti­mum am Schloss Wock­lum zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Reit­sport­ver­an­stal­tun­gen Euro­pas. Ein­mal im Jahr trifft sich die Welt des Pfer­de­sports im Sauer­land- und dies ist dem Land NRW einen Preis wert: Bal­ve ist “Ger­ma­ny at its best” – eine Aus­zeich­nung für die bes­ten Ide­en in Nord­rhein West­fa­len.

Am 20. Juni 1948, dem Tag der deut­schen Wäh­rungs­re­form, ver­an­stal­te­te Die­ter Graf von Lands­berg-Velen in Bal­ve das ers­te Reit­tur­nier. Der Reit­sport war zurück im Sauer­land und nichts soll­te die­sen Event mehr auf­hal­ten. Im Gegen­teil. Das Wock­lu­mer Reit­tur­nier wur­de grö­ßer und grö­ßer. Das vier­tä­gi­ge Sport­event erfreut sich dank der ein­zig­ar­ti­gen Sym­bio­se aus Tra­di­ti­on und Welt­klas­se-Sport nun bereits seit mehr als 70 Jah­ren natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Beliebt­heit.

Heu­te ist das Bal­ve Opti­mum fes­ter Aus­tra­gungs­ort der Deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Dres­sur- und Spring­rei­ten bis 2025. Mit ande­ren Wor­ten wer­den wird auch zukünf­tig, neben dem inter­na­tio­na­len Top-Sport, natio­na­ler Spit­zen­sport im Dres­sur- und Spring­rei­ten im Mär­ki­schen Kreis gebo­ten. Damit ist das Opti­mum – so ganz neben­bei – die größ­te und renom­mier­tes­te Sport­ver­an­stal­tung der Regi­on Süd­west­fa­len.

http://www.balve-optimum.de/

Das Eis­werk aus Hemer

Fei­ne Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten
 

 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Eis­creme ist nicht alles im Leben, aber ein Anfang. Nach fast elf Jah­ren Selb­stän­dig­keit kann Nina Len­ning­haus heu­te mit Gewiss­heit behaup­ten, dass Eis­creme für sie sozu­sa­gen DER Neu­start war.

Getrie­ben durch Heim­weh und eine wach­sen­de Unlust, tag­täg­lich im Hosen­an­zug im Büro eines Groß­kon­zerns in Ham­burg zu sit­zen, heißt im Jahr 2019 die Erfolgs­sto­ry “EIS­WERK“. Ein eige­nes Unter­neh­men mit drei Filia­len sowie diver­sen Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den mit Sitz in Hemer.

Begon­nen hat alles in der „Neu­en Mit­te Hen­nen“. Dort wur­de mit EIS­WERK eine Mar­ke geschaf­fen, die in der Zwi­schen­zeit weit über die Regi­on hin­aus für „fei­ne Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten“ bekannt ist. 2010 folg­te der Umzug des Eis­la­bors und der Eis­pro­duk­ti­on nach Hemer. Hier wer­den täg­lich meh­re­re hun­dert Liter Eis in Hand her­ge­stellt und in die Filia­len nach Hemer und Dort­mund gefah­ren. Zudem belie­fert das EIS­WERK-Team regel­mä­ßig über­re­gio­nal Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den u.a. mit den Eis­klas­si­kern „But­ter­keks“ und „Milch­reis-Zimt“.

Die ers­te Filia­le gibt es heu­te nicht mehr, dafür drei Neue. Auch nach fast 12 Jah­ren hat Unter­neh­me­rin Nina Len­ning­haus ihre dama­li­ge Ent­schei­dung nicht bereut. War­um, dass ver­deut­licht die fol­gen­de klei­ne Geschich­te: Ein etwa 3-jäh­ri­ges Mäd­chen steht mit ihrer Mut­ter vor der EIS­WERK-Vitri­ne. Eine Kugel Scho­ko­eis im Hörn­chen in der Hand, den Mund von Scho­ko­la­de ver­schmiert lis­pelt es sei­ner Mut­ter ent­ge­gen: „Das ist das leckers­te Eis der Welt!“

www.eiswerk.eu

Wood­land Lüden­scheid

Sie­ben Freun­de und das Gin-Aben­teu­er. Von Lüden­scheid nach Sin­ga­pur – ein Sauer­län­der Pre­mi­um-Pro­dukt geht um die Welt.

 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Noch vor drei Jah­ren war der Wood­land Sauer­land Dry Gin nicht mehr als eine Bier­lau­ne von eini­gen Freun­den. Heu­te zählt der Gin bei Ken­nern und Bar­ten­dern rund um den Glo­bus zu den belieb­ten Mar­ken. Das Pre­mi­um-Pro­dukt räumt welt­weit eine begehr­te Spi­ri­tuo­sen­aus­zeich­nung nach der nächs­ten ab und ist aus den ange­sag­tes­ten Bars nicht mehr weg­zu­den­ken. Eine irre Erfolgs­ge­schich­te, die selbst die Wood­land-Macher über­rascht. Der Gin ist gera­de mal andert­halb Jah­re auf dem Markt und die „SAUER­LAND DISTIL­LERS“ machen Extra­schich­ten in der Pro­duk­ti­on.

Allein in Deutsch­land gibt es mitt­ler­wei­le über 400 Gins. Wie schafft man es, in einem satt wir­ken­den Markt, einen sol­chen Erfolg ein­zu­fah­ren? Fragt man die Initia­to­ren hin­ter Wood­land lau­tet die über­ra­schen­de Ant­wort: „Begeis­te­rung für die Regi­on! Wir waren es ein­fach leid, dass beim Stich­wort Sauer­land jeder nur an grü­ne Wäl­der und wan­dern­de Tou­ris­ten denkt. Mit die­sem über­hol­ten Image woll­ten wir uns nicht län­ger abfin­den, denn die Gegend hat wirk­lich mehr zu bie­ten. Also waren sich die erklär­ten Gin­lieb­ha­ber schnell einig: Wir ent­wi­ckeln einen Pre­mi­um­gin als Mar­ken­bot­schaf­ter für das Sauer­land. Mit einem boden­stän­di­gen, aber hoch­qua­li­ta­ti­ven Pro­dukt woll­ten wir unser Ver­ständ­nis der Regi­on in die Köp­fe und den Geschmack des Mit­tel­ge­bir­ges auf die Zun­gen brin­gen.

Der ers­te soge­nann­te Batch wur­de im Juli 2017 pro­du­ziert. Nach fünf Wochen war der Wood­land Gin aus­ver­kauft. Inzwi­schen wur­den 30.000 Fla­schen in die gan­ze Welt gelie­fert. Wood­land ist in den wich­tigs­ten Super­märk­ten gelis­tet und zieht wei­ter sei­ne ihre Erfolgs­spur von Lüden­scheid über Ber­lin bis nach Sin­ga­pur. Der Wood­land Sauer­land Dry Gin ist der ver­mut­lich höchst deko­rier­te Gin im Jahr 2018. Ein­mal Pla­tin, sechs­mal Gold und sechs­mal Sil­ber bei den welt­weit wich­tigs­ten Spi­rit Awards spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che. Ziel für die nächs­te Zeit: 100.000 ver­kauf­te Fla­schen pro Jahr.

www.woodland-gin.com

Kunst­stoff-Insti­tut Lüden­scheid

30 Jah­re Erfolgs­ge­schich­te
 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Kunst­stof­fe sind viel­sei­tig, wir auch! Über 30 Jah­re Erfolgs­ge­schich­te zum Nut­zen der Unter­neh­men und Men­schen aus der Regi­on. Als pri­vat­wirt­schaft­li­cher Dienst­leis­ter wur­de das Insti­tut 1988 als “ver­län­ger­te Werk­bank” von Unter­neh­men aus der Regi­on gegrün­det und ist damit einer der erfah­rens­ten Anbie­ter auf die­sem Sek­tor in ganz Euro­pa. Mit punkt­ge­nau­en und zukunfts­wei­sen­den Lösun­gen für die Pra­xis unter­stützt das Kunst­stoff-Insti­tut sei­ne Auf­trag­ge­ber bei der Aus­wahl, der Ent­wick­lung sowie der Opti­mie­rung und Umset­zung von Pro­duk­ten, Werk­zeu­gen und Pro­zess­ab­läu­fen im gesam­ten Bereich der Kunst­stoff­tech­nik. Neben Fir­men­ge­mein­schafts- und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten steht den Fir­men eine Viel­zahl von Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­ten zur Lösung von fir­men­spe­zi­fi­schen Auf­ga­ben­stel­lun­gen zur Ver­fü­gung. Durch die zahl­rei­chen Wei­ter­bil­dungs- und Schu­lungs­maß­nah­men wird das pra­xis­na­he Wis­sen an die Fir­men wei­ter­ge­ge­ben. Wei­ter­hin befasst sich der Bereich Aus-und Wei­ter­bil­dung schwer­punkt­mä­ßig mit der Nach­wuchs­ge­win­nung von Fach­kräf­ten. Hier­zu zählt neben den kunst­stoff­tech­ni­schen Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gän­gen auch der Auf­bau und Betrieb des Poly­mer Trai­ning Cen­tres (PTC).

Die the­ma­ti­schen Schwer­punk­te der Arbeit lie­gen seit Grün­dung in den Berei­chen Kunst­stoff- und Ober­flä­chen­tech­nik mit bil­den & bera­ten, for­schen & ent­wi­ckeln, prü­fen & ana­ly­sie­ren. Mit der­zei­tig 110 Mit­ar­bei­tern wird in den Tech­no­lo­gie­be­rei­chen Anwendungstechnik/Prozessintegration, Werkstofftechnik/Neue Mate­ria­li­en, Aus- und Wei­ter­bil­dung, Produkte/Lizenzen, Prüf- und Ana­ly­se­tech­nik, Ober­flä­chen­tech­nik Form­tei­le, Werk­zeug- und Beschich­tungs­tech­nik, Stra­te­gi­sche Markt­ent­wick­lung ein Umsatz von rund 11 Mio. Euro erwirt­schaf­tet. Das Tech­ni­kum ver­fügt über 12 hoch­mo­der­ne Spritz­gieß­ma­schi­nen (davon 8 mit Ein­le­ge- und Ent­nah­me­au­to­ma­ti­sa­ti­on) sowie ein Kom­pe­tenz­zen­trum für Duro­plast­ver­ar­bei­tung.

Das Appli­ka­ti­ons­zen­trum für Ober­flä­chen­tech­nik stellt nach wir vor zumin­dest euro­pa­weit ein Novum in der Bran­che da. Unter­neh­men kön­nen hier neue und bekann­te Tech­ni­ken erpro­ben, opti­mie­ren und ent­spre­chen­de Mus­ter seri­en­nah, schnell und fle­xi­bel her­stel­len las­sen. Es ste­hen nahe­zu alle Anla­gen für ver­schie­dens­te Ober­flä­chen- und Dekor­ver­fah­ren zur Ver­fü­gung, die kurz­fris­ti­ge Pro­to­ty­pen­her­stel­lun­gen, seri­en­na­he Bemus­te­run­gen und Klein­se­ri­en ermög­li­chen.

Bereits seit 1994 als Gesamt­un­ter­neh­men nach DIN EN ISO 9001 zer­ti­fi­ziert, seit 2000 mit den Labor­be­rei­chen und des­sen über 100 Anla­gen für Mate­ri­al-, Bau­teil- und Ober­flä­chen­prü­fun­gen akkre­di­tiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 sind wir nun­mehr ein nach DIN ISO/IEC 17043 akkre­di­tier­ter Anbie­ter von Eig­nungs­prü­fun­gen.

Bereits 2005 wur­de das Kunst­stoff-Insti­tut mit sei­nem Clus­ter bei „Kom­pe­tenz­net­ze Deutsch­land“, heu­te „go-clus­ter“ auf­ge­nom­men. Seit März 2013 trägt das Insti­tut, als ein­zi­ges Insti­tut in Deutsch­land, das Gold Label für Clus­ter Manage­ment Excel­lence, wel­ches in 2015 und 2018 bestä­tigt wur­de.

www.kunststoff-institut.de

OBO Bet­ter­mann aus Men­deN

Die Hong­kong-Zhu­h­ai-Macau-Brü­cke: Inter­na­tio­na­les Mega­bau-Pro­jekt setzt mit OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen auf Kom­pe­tenz aus Men­den

Die Erfolgs­ge­schich­te

Acht Jah­re Bau­zeit, 55 Kilo­me­ter lang, 40.000 Fahr­zeu­ge täg­lich, 420.000 Ton­nen Stahl, Kos­ten von rund 14 Mil­li­ar­den Euro und eine Ver­bin­dung zwi­schen Hong­kong, Zhu­h­ai und Macau – das ist das chi­ne­si­sche Mam­mut­pro­jekt, das meh­re­re Brü­cken, Tun­nel und künst­li­che Inseln am Perl­fluss­del­ta mit­ein­an­der ver­bin­det. Auf die­se Wei­se rückt das chi­ne­si­sche Fest­land enger mit den Mega­städ­ten Hong­kong und Macau zusam­men.

Auch OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen wur­den in die­sem Mega­pro­jekt ver­baut: Pro­duk­te aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­te­me, Tran­si­en­ten- und Blitz­schutz-Sys­te­me sowie Kabel­trag-Sys­te­me „ste­cken“ in die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Bau­werk. Dies ist nur ein klei­ner Bruch­teil aus der Pro­dukt­viel­falt von OBO Bet­ter­mann, die bei die­sem gigan­ti­schen Bau­pro­jekt zum Ein­satz kamen.

Die Kom­pe­ten­zen des 1911 gegrün­de­ten Men­de­ner Unter­neh­mens wer­den in der Fach­welt aber nicht nur bei Neu­bau­pro­jek­ten gefragt. Auch bei anspruchs­vol­len Sanie­rung- und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten his­to­risch bedeu­ten­der Gebäu­de fin­den OBO-Pro­duk­te ihre Bestim­mung. Beein­dru­cken­des Bau­pro­jekt dafür ist das zukünf­ti­ge neue Wahr­zei­chen und prä­gen­der Mit­tel­punkt in Ber­lin-Mit­te: das Hum­boldt Forum im ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Schloss.

Lösun­gen von OBO wur­den hier u.a. in den Decken, Wän­den und Dop­pel­bö­den des im zwei­ten Welt­krieg abge­brann­ten Schlos­ses ver­baut. Dafür ver­wen­de­te Pro­duk­te und Son­der­lö­sun­gen stam­men u.a. aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­te­me, Brand­schutz-Sys­te­me, Ein­bau­ge­rä­te-Sys­te­me und Unter­flur-Sys­te­me.

Die Erfolgs­lis­te des vor­mals Drei-Mann-Betriebs aus dem klei­nen Men­de­ner Stadt­teil Lendringsen/Hüingsen ist lang und vor allem inter­na­tio­nal. Denn über hun­dert Jah­re spä­ter ist OBO unter dem Mot­to „Inno­va­ti­ons­füh­rer mit regio­na­ler Nähe“ erfolg­reich mit über 4.000 Mit­ar­bei­tern in über 60 Län­dern auf allen Kon­ti­nen­ten prä­sent.

www.obo.de

Bal­ve Opti­mum

Von Pfer­den auf Bau­ern­hö­fen und selbst­ge­bau­ten Hin­der­nis­sen zur Top-Adres­se im inter­na­tio­na­len Pfer­de­sport.

 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Das Bal­ve Opti­mum am Schloss Wock­lum zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Reit­sport­ver­an­stal­tun­gen Euro­pas. Ein­mal im Jahr trifft sich die Welt des Pfer­de­sports im Sauer­land- und dies ist dem Land NRW einen Preis wert: Bal­ve ist “Ger­ma­ny at its best” – eine Aus­zeich­nung für die bes­ten Ide­en in Nord­rhein West­fa­len.

Am 20. Juni 1948, dem Tag der deut­schen Wäh­rungs­re­form, ver­an­stal­te­te Die­ter Graf von Lands­berg-Velen in Bal­ve das ers­te Reit­tur­nier. Der Reit­sport war zurück im Sauer­land und nichts soll­te die­sen Event mehr auf­hal­ten. Im Gegen­teil. Das Wock­lu­mer Reit­tur­nier wur­de grö­ßer und grö­ßer. Das vier­tä­gi­ge Sport­event erfreut sich dank der ein­zig­ar­ti­gen Sym­bio­se aus Tra­di­ti­on und Welt­klas­se-Sport nun bereits seit mehr als 70 Jah­ren natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Beliebt­heit.

Heu­te ist das Bal­ve Opti­mum fes­ter Aus­tra­gungs­ort der Deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Dres­sur- und Spring­rei­ten bis 2025. Mit ande­ren Wor­ten wer­den wird auch zukünf­tig, neben dem inter­na­tio­na­len Top-Sport, natio­na­ler Spit­zen­sport im Dres­sur- und Spring­rei­ten im Mär­ki­schen Kreis gebo­ten. Damit ist das Opti­mum – so ganz neben­bei – die größ­te und renom­mier­tes­te Sport­ver­an­stal­tung der Regi­on Süd­west­fa­len.

http://www.balve-optimum.de/

Das Eis­werk aus Hemer

Fei­ne Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten
 

 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Eis­creme ist nicht alles im Leben, aber ein Anfang. Nach fast elf Jah­ren Selb­stän­dig­keit kann Nina Len­ning­haus heu­te mit Gewiss­heit behaup­ten, dass Eis­creme für sie sozu­sa­gen DER Neu­start war.

Getrie­ben durch Heim­weh und eine wach­sen­de Unlust, tag­täg­lich im Hosen­an­zug im Büro eines Groß­kon­zerns in Ham­burg zu sit­zen, heißt im Jahr 2019 die Erfolgs­sto­ry “EIS­WERK“. Ein eige­nes Unter­neh­men mit drei Filia­len sowie diver­sen Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den mit Sitz in Hemer.

Begon­nen hat alles in der „Neu­en Mit­te Hen­nen“. Dort wur­de mit EIS­WERK eine Mar­ke geschaf­fen, die in der Zwi­schen­zeit weit über die Regi­on hin­aus für „fei­ne Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten“ bekannt ist. 2010 folg­te der Umzug des Eis­la­bors und der Eis­pro­duk­ti­on nach Hemer. Hier wer­den täg­lich meh­re­re hun­dert Liter Eis in Hand her­ge­stellt und in die Filia­len nach Hemer und Dort­mund gefah­ren. Zudem belie­fert das EIS­WERK-Team regel­mä­ßig über­re­gio­nal Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den u.a. mit den Eis­klas­si­kern „But­ter­keks“ und „Milch­reis-Zimt“.

Die ers­te Filia­le gibt es heu­te nicht mehr, dafür drei Neue. Auch nach fast 12 Jah­ren hat Unter­neh­me­rin Nina Len­ning­haus ihre dama­li­ge Ent­schei­dung nicht bereut. War­um, dass ver­deut­licht die fol­gen­de klei­ne Geschich­te: Ein etwa 3-jäh­ri­ges Mäd­chen steht mit ihrer Mut­ter vor der EIS­WERK-Vitri­ne. Eine Kugel Scho­ko­eis im Hörn­chen in der Hand, den Mund von Scho­ko­la­de ver­schmiert lis­pelt es sei­ner Mut­ter ent­ge­gen: „Das ist das leckers­te Eis der Welt!“

www.eiswerk.eu

Wood­land Lüden­scheid

Sie­ben Freun­de und das Gin-Aben­teu­er. Von Lüden­scheid nach Sin­ga­pur – ein Sauer­län­der Pre­mi­um-Pro­dukt geht um die Welt.

 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Noch vor drei Jah­ren war der Wood­land Sauer­land Dry Gin nicht mehr als eine Bier­lau­ne von eini­gen Freun­den. Heu­te zählt der Gin bei Ken­nern und Bar­ten­dern rund um den Glo­bus zu den belieb­ten Mar­ken. Das Pre­mi­um-Pro­dukt räumt welt­weit eine begehr­te Spi­ri­tuo­sen­aus­zeich­nung nach der nächs­ten ab und ist aus den ange­sag­tes­ten Bars nicht mehr weg­zu­den­ken. Eine irre Erfolgs­ge­schich­te, die selbst die Wood­land-Macher über­rascht. Der Gin ist gera­de mal andert­halb Jah­re auf dem Markt und die „SAUER­LAND DISTIL­LERS“ machen Extra­schich­ten in der Pro­duk­ti­on.

Allein in Deutsch­land gibt es mitt­ler­wei­le über 400 Gins. Wie schafft man es, in einem satt wir­ken­den Markt, einen sol­chen Erfolg ein­zu­fah­ren? Fragt man die Initia­to­ren hin­ter Wood­land lau­tet die über­ra­schen­de Ant­wort: „Begeis­te­rung für die Regi­on! Wir waren es ein­fach leid, dass beim Stich­wort Sauer­land jeder nur an grü­ne Wäl­der und wan­dern­de Tou­ris­ten denkt. Mit die­sem über­hol­ten Image woll­ten wir uns nicht län­ger abfin­den, denn die Gegend hat wirk­lich mehr zu bie­ten. Also waren sich die erklär­ten Gin­lieb­ha­ber schnell einig: Wir ent­wi­ckeln einen Pre­mi­um­gin als Mar­ken­bot­schaf­ter für das Sauer­land. Mit einem boden­stän­di­gen, aber hoch­qua­li­ta­ti­ven Pro­dukt woll­ten wir unser Ver­ständ­nis der Regi­on in die Köp­fe und den Geschmack des Mit­tel­ge­bir­ges auf die Zun­gen brin­gen.

Der ers­te soge­nann­te Batch wur­de im Juli 2017 pro­du­ziert. Nach fünf Wochen war der Wood­land Gin aus­ver­kauft. Inzwi­schen wur­den 30.000 Fla­schen in die gan­ze Welt gelie­fert. Wood­land ist in den wich­tigs­ten Super­märk­ten gelis­tet und zieht wei­ter sei­ne ihre Erfolgs­spur von Lüden­scheid über Ber­lin bis nach Sin­ga­pur. Der Wood­land Sauer­land Dry Gin ist der ver­mut­lich höchst deko­rier­te Gin im Jahr 2018. Ein­mal Pla­tin, sechs­mal Gold und sechs­mal Sil­ber bei den welt­weit wich­tigs­ten Spi­rit Awards spre­chen eine ein­deu­ti­ge Spra­che. Ziel für die nächs­te Zeit: 100.000 ver­kauf­te Fla­schen pro Jahr.

www.woodland-gin.com

Kunst­stoff-Insti­tut Lüden­scheid

30 Jah­re Erfolgs­ge­schich­te
 

Die Erfolgs­ge­schich­te

Kunst­stof­fe sind viel­sei­tig, wir auch! Über 30 Jah­re Erfolgs­ge­schich­te zum Nut­zen der Unter­neh­men und Men­schen aus der Regi­on. Als pri­vat­wirt­schaft­li­cher Dienst­leis­ter wur­de das Insti­tut 1988 als “ver­län­ger­te Werk­bank” von Unter­neh­men aus der Regi­on gegrün­det und ist damit einer der erfah­rens­ten Anbie­ter auf die­sem Sek­tor in ganz Euro­pa. Mit punkt­ge­nau­en und zukunfts­wei­sen­den Lösun­gen für die Pra­xis unter­stützt das Kunst­stoff-Insti­tut sei­ne Auf­trag­ge­ber bei der Aus­wahl, der Ent­wick­lung sowie der Opti­mie­rung und Umset­zung von Pro­duk­ten, Werk­zeu­gen und Pro­zess­ab­läu­fen im gesam­ten Bereich der Kunst­stoff­tech­nik. Neben Fir­men­ge­mein­schafts- und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten steht den Fir­men eine Viel­zahl von Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­ten zur Lösung von fir­men­spe­zi­fi­schen Auf­ga­ben­stel­lun­gen zur Ver­fü­gung. Durch die zahl­rei­chen Wei­ter­bil­dungs- und Schu­lungs­maß­nah­men wird das pra­xis­na­he Wis­sen an die Fir­men wei­ter­ge­ge­ben. Wei­ter­hin befasst sich der Bereich Aus-und Wei­ter­bil­dung schwer­punkt­mä­ßig mit der Nach­wuchs­ge­win­nung von Fach­kräf­ten. Hier­zu zählt neben den kunst­stoff­tech­ni­schen Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gän­gen auch der Auf­bau und Betrieb des Poly­mer Trai­ning Cen­tres (PTC).

Die the­ma­ti­schen Schwer­punk­te der Arbeit lie­gen seit Grün­dung in den Berei­chen Kunst­stoff- und Ober­flä­chen­tech­nik mit bil­den & bera­ten, for­schen & ent­wi­ckeln, prü­fen & ana­ly­sie­ren. Mit der­zei­tig 110 Mit­ar­bei­tern wird in den Tech­no­lo­gie­be­rei­chen Anwendungstechnik/Prozessintegration, Werkstofftechnik/Neue Mate­ria­li­en, Aus- und Wei­ter­bil­dung, Produkte/Lizenzen, Prüf- und Ana­ly­se­tech­nik, Ober­flä­chen­tech­nik Form­tei­le, Werk­zeug- und Beschich­tungs­tech­nik, Stra­te­gi­sche Markt­ent­wick­lung ein Umsatz von rund 11 Mio. Euro erwirt­schaf­tet. Das Tech­ni­kum ver­fügt über 12 hoch­mo­der­ne Spritz­gieß­ma­schi­nen (davon 8 mit Ein­le­ge- und Ent­nah­me­au­to­ma­ti­sa­ti­on) sowie ein Kom­pe­tenz­zen­trum für Duro­plast­ver­ar­bei­tung.

Das Appli­ka­ti­ons­zen­trum für Ober­flä­chen­tech­nik stellt nach wir vor zumin­dest euro­pa­weit ein Novum in der Bran­che da. Unter­neh­men kön­nen hier neue und bekann­te Tech­ni­ken erpro­ben, opti­mie­ren und ent­spre­chen­de Mus­ter seri­en­nah, schnell und fle­xi­bel her­stel­len las­sen. Es ste­hen nahe­zu alle Anla­gen für ver­schie­dens­te Ober­flä­chen- und Dekor­ver­fah­ren zur Ver­fü­gung, die kurz­fris­ti­ge Pro­to­ty­pen­her­stel­lun­gen, seri­en­na­he Bemus­te­run­gen und Klein­se­ri­en ermög­li­chen.

Bereits seit 1994 als Gesamt­un­ter­neh­men nach DIN EN ISO 9001 zer­ti­fi­ziert, seit 2000 mit den Labor­be­rei­chen und des­sen über 100 Anla­gen für Mate­ri­al-, Bau­teil- und Ober­flä­chen­prü­fun­gen akkre­di­tiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 sind wir nun­mehr ein nach DIN ISO/IEC 17043 akkre­di­tier­ter Anbie­ter von Eig­nungs­prü­fun­gen.

Bereits 2005 wur­de das Kunst­stoff-Insti­tut mit sei­nem Clus­ter bei „Kom­pe­tenz­net­ze Deutsch­land“, heu­te „go-clus­ter“ auf­ge­nom­men. Seit März 2013 trägt das Insti­tut, als ein­zi­ges Insti­tut in Deutsch­land, das Gold Label für Clus­ter Manage­ment Excel­lence, wel­ches in 2015 und 2018 bestä­tigt wur­de.

www.kunststoff-institut.de

OBO Bet­ter­mann aus Men­deN

Die Hong­kong-Zhu­h­ai-Macau-Brü­cke: Inter­na­tio­na­les Mega­bau-Pro­jekt setzt mit OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen auf Kom­pe­tenz aus Men­den

Die Erfolgs­ge­schich­te

Acht Jah­re Bau­zeit, 55 Kilo­me­ter lang, 40.000 Fahr­zeu­ge täg­lich, 420.000 Ton­nen Stahl, Kos­ten von rund 14 Mil­li­ar­den Euro und eine Ver­bin­dung zwi­schen Hong­kong, Zhu­h­ai und Macau – das ist das chi­ne­si­sche Mam­mut­pro­jekt, das meh­re­re Brü­cken, Tun­nel und künst­li­che Inseln am Perl­fluss­del­ta mit­ein­an­der ver­bin­det. Auf die­se Wei­se rückt das chi­ne­si­sche Fest­land enger mit den Mega­städ­ten Hong­kong und Macau zusam­men.

Auch OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen wur­den in die­sem Mega­pro­jekt ver­baut: Pro­duk­te aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­te­me, Tran­si­en­ten- und Blitz­schutz-Sys­te­me sowie Kabel­trag-Sys­te­me „ste­cken“ in die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Bau­werk. Dies ist nur ein klei­ner Bruch­teil aus der Pro­dukt­viel­falt von OBO Bet­ter­mann, die bei die­sem gigan­ti­schen Bau­pro­jekt zum Ein­satz kamen.

Die Kom­pe­ten­zen des 1911 gegrün­de­ten Men­de­ner Unter­neh­mens wer­den in der Fach­welt aber nicht nur bei Neu­bau­pro­jek­ten gefragt. Auch bei anspruchs­vol­len Sanie­rung- und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten his­to­risch bedeu­ten­der Gebäu­de fin­den OBO-Pro­duk­te ihre Bestim­mung. Beein­dru­cken­des Bau­pro­jekt dafür ist das zukünf­ti­ge neue Wahr­zei­chen und prä­gen­der Mit­tel­punkt in Ber­lin-Mit­te: das Hum­boldt Forum im ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Schloss.

Lösun­gen von OBO wur­den hier u.a. in den Decken, Wän­den und Dop­pel­bö­den des im zwei­ten Welt­krieg abge­brann­ten Schlos­ses ver­baut. Dafür ver­wen­de­te Pro­duk­te und Son­der­lö­sun­gen stam­men u.a. aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­te­me, Brand­schutz-Sys­te­me, Ein­bau­ge­rä­te-Sys­te­me und Unter­flur-Sys­te­me.

Die Erfolgs­lis­te des vor­mals Drei-Mann-Betriebs aus dem klei­nen Men­de­ner Stadt­teil Lendringsen/Hüingsen ist lang und vor allem inter­na­tio­nal. Denn über hun­dert Jah­re spä­ter ist OBO unter dem Mot­to „Inno­va­ti­ons­füh­rer mit regio­na­ler Nähe“ erfolg­reich mit über 4.000 Mit­ar­bei­tern in über 60 Län­dern auf allen Kon­ti­nen­ten prä­sent.

www.obo.de

Gesell­schaft zur Wirt­schafts- und Struk­tur­för­de­rung
im Mär­ki­schen Kreis mbH
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